Da Alonso nicht kooperationswillig ist, muss Susi wohl oder übel zu den nächsten Schritten greifen und den zuständigen Projektofficer der EU kontaktieren.
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Was soll ich bloß machen. Wir können die Deadlines nicht einhalten, da Alonso nicht und nicht kooperieren will. Es bleibt mir wohl nichts übrig als tatsächlich den Project officer in Brüssel zu kontaktieren. Nur - wie soll ich Ihm das schreiben? Ach, wenn wir das alles nur vorher gewusst hätten. In zukunft werden wir wohl versuchen das ganze zeitnaher zu planen um solche Engpässe zu vermeiden.
Naja, es hilft ja nichts, ich werde Ihm mal eine E-Mail schreiben.
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Drei Tage ist es schon her, dass Susi Ihre E-Mail an den projekt Officer in Brüssel geschickt hat. Bisher leider keine Reaktion. Susi entschließt sich noch bis Montag zu warten. Sollte bis dahin nichts kommen, muss Sie wohl nachtelefonieren.
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Und wieder mal ein Montag. Was haben diese Tage nur so ansich. Naja, hilft ja nichts - auf in die Arbeit. Jetzt hole ich mir mal einen Kaffee und hoffe, dass wir bald Neuigkeiten von Lakiiainen erhalten. Sonst weiss ich langsam wirklich nicht mehr was ich tun soll.
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Während Susi langsam Ihren Kaffee trinkt macht sich Lakiiainen ans antworten. Nach überprüfung aller Informationen, die er von Susi bislang erhalten hat, entschließt er sich hier zwar streng aber doch nicht mit eisener Faust durchzugreifen, da Susi ja direkt nichts für den Schlamassel kann, in dem Sie steckt. Nun, die E-Mail ist verfasst, dann wollen wir Susi Strobl mal nicht länger warten lassen. Susi Strobl ist erleichtert als Sie die E-Mail erhält.
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1 Monat mehr um noch alles rechtzeitig auf Schiene zu bringen – das müsste sich doch ausgehen und Gonzales wird ja wohl bis dahin alles geschickt haben. Ich werde ihn aber von der Verlängerung des Abgabetermins besser nicht in Kenntnis setzen, weil er mir dann erst nicht alles rechtzeitig schickt.
Susi Strobl macht sich daran für jeden Partner einen Ordner anzulegen, Trennblätter zu beschriften, zu kopieren, Zettelchen einzulegen wenn etwas fehlt und alles Punkt für Punkt abzuarbeiten. Alonso hat bis auf ein paar Belege nichts geschickt, sich an keine Deadline gehalten und für Ihren Chef ist schon längst klar dass ein neuer Partner gesucht werden muss, während Susi immer noch versucht Alonso in die Berichtslegung einzubinden.
Da alles in 3-facher Ausfertigung vorliegen muss, bittet sie die Sekretärin bei den Kopien um Hilfe. Schließlich ist deren Stundensatz erheblich niedriger als ihr eigener und die Personalkosten sind jetzt schon um einiges höher als erwartet –
Für die zweite Hälfte des Projektes da muss ich besser kalkulieren, damit ich mit den Personalkosten auskomme – das wird eng. Dafür brauche ich eigentlich nicht die ganzen Reisekosten, aber mehr Budget für Werkverträge. Ich werde versuchen dass wir eine Verschiebung dieser Kosten beantragen daPartner IPP auch um eine Verschiebung seiner Other costs zugunsten der Reisekosten angesucht hat.
Nachdem Susi Strobl mehrere Nachtsessions eingelegt hat, ist der Report endlich fertig. Alles ist kopiert, CDs sind gebrannt, ZIPs erstellt, der Versand beauftragt und 4 Kartons mit Ordnern wurden auf die Reise nach Brüssel geschickt. Das muss freilich auch gleich dem netten EU Projekt Officer Henri Lakiiainen mitgeteilt werden.
Am besten schreibe ich Hewrrn Lakiiainen gleich noch eine E-Mail, dass wir jetzt alles abgeschickt haben, um sicher zu gehen, dass hier keine weiteren Komplikationen auftreten.
Brüssel Zur Feier des Tages spendiert der Chef Brötchen. Alle sitzen erleichtert zusammen und hoffen, dass der Bericht ohne Probleme duchgeht und die Zahlung der 2. Rate bald erfolgt.
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